Das Konzept E – Gitarre

Gibson Les Paul - Fender American Stratocaster

Das Konzept der E-Gitarre unterscheidet sich völlig von dem der Akustikgitarre.

Es wird überwiegend mit Plektrum gespielt (Ausnahmen gibt es natürlich auch hier). Es gibt viele verschiedene Anschlagstechniken,
die mit der klassischen  Zupftechnik nicht mehr viel gemeinsam haben.

Der E-Gitarrenkurs ist nicht ausschließlich an Lieder gebunden wie bei der klassischen Gitarre.
Es müssen keine Noten gelernt werden, die meisten Lieder und Übungen gibt es auf kombinierten  Tabulaturen und Notenseiten.

Wichtig finde ich, dass Du von Anfang an gut die Rhythmik lesen kannst, um bestimmte Begleitungen und Riffs sowie Licks nachspielen zu können.
Es werden die „Werkzeuge der Musik“ vermittelt, das sind Tonleitern, Akkorde, Arpeggien, Harmonielehre und entsprechende Techniken, natürlich auch Songs, Soli, etc..

Auch wenn der Quintenzirkel für viele ein Graus ist, zum Transponieren und Arbeiten mit Liedern ist es sehr hilfreich, diesen anwenden zu können.
Es wird ferner gezeigt, wie diese „Werkzeuge“ zu erlernen und einzusetzen sind, um selbst Musik schreiben und  improvisieren zu können.
Das hilft auch immens, um bereits existierende Musik analysieren und verstehen zu können.

Das Griffbrett als „unbekanntes Wesen“ wird von mir so vermittelt, dass Du keine Probleme mehr hast, Töne auf dem Hals zu bestimmen und nach zuspielen.
E-Gitarre ist also ein eher „freies“ Instrument, auf dem man lernen kann, die Musik umzusetzen, die man möchte. Man ist nicht an irgendwelche Stilrichtungen oder Vorgaben gebunden.
Eine oft falsch verstandene Kleinigkeit: Wer E-Gitarre lernen will, braucht NICHT vorher „normale“ Gitarre lernen, sondern kann direkt damit anfangen.